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Kirchenführer

Die Johanneskirche

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Die im Jahr 1964 eingeweihte Kirche ist das Werk des Architekten Eckart Bull, Sohn von Adolf Bull, der von 1968 bis 1974 Pfarrer in St. Blasien war. Einleitend liest man in der von der Kirchengemeinde herausgegebenen Schrift: „Die Zeltkirche steht auf der Höhe, wie für den Bergwanderer gebaut, der die Höhe erklommen hat und hier sein Zelt aufschlägt und der sich sagt: Hier ist gut sein, lasst uns hier ein wenig bleiben!“ Die Dreiecksform des Eingangsbereiches soll auf die Dreieinigkeit Gottes hinweisen. Wegen der vielen Augenkranken in Höchenschwand bekam die Kirche das Thema des Lichtes. Über der Dreiecksspitze hängen die beiden Glocken: 140 kg und 80 kg. Auf der Glocke im Giebel liest man die Inschrift: „Gott ist Licht.“

Im Innern der Kirche fühlt sich der Besucher in einem Zelt geborgen. Das indirekte Licht überwiegt und nimmt somit nicht nur Rücksicht auf augenkranke Gläubige, sondern zeigt auch, dass es ein Licht gibt, das vom Herzen wahrgenommen werden kann. Dominant ist die Altarwand aus Sichtbeton mit dem giebelhohen Kreuz, das mit 12 Bergkristallen ausgeschmückt ist. Sie symbolisieren die zwölf Apostel, den Grundstock der christlichen Kirche. Die Steine erhalten ihr Licht vom Seitenfenster des Altarraumes. Sie verkünden: „Ihr seid das Licht der Welt“ und „das Licht Gottes geht vom Kreuze Christi aus“. Im Dreieck der gegenüberliegenden Giebelseite fügte der Orgelbaumeister Kleuker aus Brakwede die Orgel harmonisch in die Gesamtstruktur ein. 

Textgestaltung: Dieter Strähle

 

(Quellen mit weiterführenden Informationen: „Die Chronik vom Höchenschwander Berg“ von Karl Beck und „Die Johanneskirche in Höchenschwand“)